Weiche Trespe: Klimawandel macht dieses Ungras in Futterwiesen aggressiv

Weiche Trespe als gefährlicher & sich rasch ausbreitender Lückenfüller im gestörten Futtergrünland als minderwertige Futterpflanze

Weiche Trespe im Wienerdald am 21.Mai 2019 auf einem Wiesenweg in Steinhof

Die Weiche Trespe überwuchert in bestimmten Futterwiesen immer häufiger und aggresiver.

Vor allem findet man Weiche Trespe dort meist immer häufiger, wo der Boden zertreten, zerfahren und  zerschunden wurde, also zuerst meist an Feld- und Wiesenrändern.

Sie wächst dort sehr schnell, wo die wertvolleren und ertragreichen Futtergräser nicht gut wurzeln und wachsen können.

Am Beginn der Ausbreitung sind es zuerst jene Flecken in Wiesen, wo wenig Futter steht, also dort wo Wachstum und guten Erträge stagnieren.

Später kann sie sich in Wiesen in Streifen und dann sogar fast vollständig ausbreiten.

Der Klimawandel und die damit schlechter wachsenden Wiesen begünstigen diese wärmeliebende Art. Lückiger Grasnarben und eine geringere Bodenbedeckung begünstigen die schnelle, ja erobernde Ausbreitung der Weichen Trespe dramatisch.

Weiche Trespe – häufig zuerst am Wegrand

Wandert dann in schwache lückige Grünlandbestände hinein
Foto unten in Euratsfeld/NÖ 12.5.2019

Die Bilder zeigen: Oft erfolgt ein völliges Überhandnehmen in zertretenen bodengestörten Wiesen.

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