SES Senior Experten Tätigkeit von HUMER


Einige Bilder meiner Tätigkeit
als internationaler SES Senior Experte

Wo besonderer fachlicher agrarischer Rat gefragt ist, macht es Sinn, mich als Agrar Senior Experten zur Fachberatung anzufordern.

Wo? Bei SES (Senior Experten Service), https://www.ses-bonn.de

Senior Experten Service (SES) - Dringend gesucht
SES Experten beim Einsatz in verschiedenen Ländern

Der SES hat 12.000 pensionierte Experten auf unzähligen Gebieten, die wohltätig und freiwillig ihr Expertenwissen weltweit weitergeben an:  hoch interessierte Betriebe / Firmen / Organisationen / Private aller Art ohne Verrechnung ihrer früheren Experten-Stundensätze. Damit fallen für ihre eigentliche Beratungstätigkeit keine Kosten an, da die Experten freiwillig ihre Wissen zur Verfügung stellen. 

Als Experte bin ich / ist man ABER für geringe Pauschalkosten ABER ab 3 Wochen oder bis mehrere Monate in ihrem Betrieb. Dabei  entwickle mit Ihnen ein langfristiges Konzept was zur Verbesserung des Grünlandes, Ackerbaues und nutzbarer Waldvegetation.

Ein besonderes Anliegen ist mir immer auch der standortgerechte Naturschutz mit natürlicher Bodenbedeckung von Wiesen, Äcker oder Wald mit biodiverser Vegetation mit besonderer Anpassung und Integration an die örtlichem Standortverhältnisse mit bevorzugtem Einbezug der natürlich vorkommenden Standortvegetation, best möglich angepasst an die örtlichen Boden- und Klimaverhältnisse – also Lebendverbauung oder quasi LEBENDER NATURSCHUTZ. Also alles gleichzeitig: Schutz von Böden, Wasser und Klima. Und alles unter Einbezug der best möglichen Kultur und Kulturtechnik unserer Nutzpflanzen, die uns letztlich ernähren.

Meine hauptsächlichen Beratungsgebiete sind unter anderem:

  • Verbesserung des natürlich möglichen Futterertrages samt Futterqualität,
  • Düngung, Düngerwahl, Düngerbehandlung und Verbesserung,
  • Unkraut- und Schädlingseindämmung,
  • Sortenwahl und Saatgutbeschaffung von hochwertigen Gras- und Kleesorten,
  • Saatgutproduktion von Futtersämereien und Ackerfrüchten
  • erfolgversprechenden Einsaatmethoden zur Grünlanderneuerung,
  • Identifizierung der wertvollen und natürlich ertragreich vorkommenden Pflanzenarten auf jeder Wiese zur Auswahl der bestmöglichen wie ertragreichen Futtergräser
  • Schaffung standortgerechter Biotope auf landwirtschaftlich unproduktiven Standorten zur Verbesserung der Artenvielfalt / Biodiversität.
  • Bodenschutz, Grundwasserschutz, Klimaschutz als integrierter Naturschutz zur Sicherung unserer Existenz

Für unproduktive magere, nährstoffarme Flächen bzw Flecken erstelle / empfehle ich auf Wunsch auch ein Biodiverstätskonzept, bei der die standörtliche Vielfalt an natürlicher Pflanzen wachsen kann, die ortstypisch sind. Sie passen so am besten für die jeweilige Lage . Damit haben Sie auch einen ökologischen Trumpf in der Hand, sich für Biodiversität und Artenvielfalt einzusetzen und zu interessieren, wo Biodiversität wirklich hingehört – auf Magerstandorte – und NICHT AUF PRODUKTIVE Futterflächen.

Im Bedarfsfall können auch gewisse Fachgutachten erstellt werden, die man im Bedarfsfall braucht.

Hier, mit der folgenden Internetadresse  finden Sie alle Infos für die Anfrage, Anforderungen und Entsendung und Kosten (genau lesen – je nach Land!) eines gewünschten Experten, wie mich. 

https://www.ses-bonn.de/ses-expertenin-anfordern

Ich selber erhalte nur einen kleinen Kostenersatz für die Verpflegung bzw Anreise. Die eigentlich Expertentätigkeit an und für sich ist kostenlos. Je nach Land sind die Pauschalkosten für die Anforderung eines Experten individuell bis kostenfrei.

In folgenden Ländern habe ich meine bisherige freiwillige Expertentätigkeit zur Verfügung gestellt: 

China (2x)
Verbesserung von Grünland,  Ackerbau, Gemüsebau, Agrarummweltfragen, Pflanzenschutz, Düngung

Aserbaidschan (1x):
Betriebsberatung Soja, Mais, und Grünland

Kaum Futter mangels Bemühen um eine aktiven Grünlandbewirtschaftung aufgrund staatlicher Vorherrschaft und mangelnder Landentwicklung in vielen Bereichen
Mühseelige Schaffung neuer Agrarflächen direkt auf Schottergeschiebe unterhalb des Kaukasusgebirges
Karges Land wird in Aserbaidjan unterhalb des Kaukasus nur mit ansnspruchsloser Schafhaltung bewirtschaftet. Man beweidet nur und kümmert sich nicht um den guten Nachwuchs von Futtergräsern. Somit wird das Land immer mehr ausgebeutet ohne auf nachhaltige Bodenverbesserung des staatlich gepachteten Boden zu schauen. Diese Art Landausbeutung muß zu immer weniger Ertrag führen. Die jungen Leute verlassen die trostlosen Dörfer ohne Perspektive und ziehen in die Hauptstadt. Dort braucht man immer mehr Nahrungsmittel, die die Dörfer immer weniger produzieren. Das Land setzt daher nur auf industrielle Landwirtschaft mit Massenproduktion. Die Ressourcen werden aber immer weniger, da man auf keine wirkliche NACHHALTIGKEIT in der Bodenbewirtschaftung wie in allen kommunistischen Ländern setzt.
Kühe müssen sich in Dörfern das wenige Futter selber irgendwo suchen
Post sowjetischer Hof ohne Investition
Gebauter Teich zur Wassertränke des täglich heimkehrenden Weideviehs
Bei diesem höchst kargen Futterangebot mit Waldweide kann das Vieh keine Leistung bringen. Die Milch reicht aber für den täglichen Bedarf einer Bauernfamilie im Dorf. Das bringt natürlich keinen Entwicklungsfortschritt im Land.
Selbst heimkehrendes Milchvieh zurück in ein Bergdorf unterhalb des Kaukasus, wo es reichliche Bergwässer gäbe.
Aufgrund der Kargheit der Flächen sind selbst Weide suchende Büffel besser an das Gebiet angepasst
Sehr unterschiedliche „NEUE“ Getreide Flächen auf Schotterablagerungen unterhalb des Kaukasus
Treffen mit dem Schulfreund des Agrarunternehmers als Restaurantbesitzer dessen gute Weizenfelder wir am Nachmittag in einem Dorf sahen. Das Essen war lokaltypisch und hat immer gut gemundet.
Auch der Absatz im Baumschulbetrieb ist dort schwierig, weil man von der Willkür von den Aufträgen des Staates abhängig ist. Die Sämlinge wachsen seit 2 Jahren ungenutzt in die Höhe.
Das Vieh muß sich sein Futter auf den spärlichen Bergwiesen und im Waldtälern und das Wasser selber suchen

Tansania (2x):
Anbau, Qualität, Veredelung, Marketing von Chia, Beratung Grünlandnutzung, Milchvieh, Mastvieh, Marketing

Vollhändischer Anbau von Chia. Im Hintergrund ein rauchendes Feuer, ein regelmäßig sichtbares Phänomen, wo pflanzliche organische Substanz verbrannt und damit vernichtet wird, anstatt daraus wertvollen bodenverbessernden, gut nährstoff- und wasserspeichender Dünger (Kompost) zum Humausaufbau herzustellen. Wertvolle Ressourcen zur Sicherung guter Erträge gehen damit verloren.
Schneller Aufgang von Chia-Samen 14 Tage der Saat dank der dortigen idealen Regenzeit zum Anbau
Hohe Viehbestände in Dörfern abhängig vom Wildfutterwuchs zerstören dort oft ganze Bergkuppen, die dann kahl bleiben.
Kahle überweidete Bergrücken (Ihanda Tansania, -1.527824, 31.112212)
Vieherden sind in Coronazeiten derzeit extrem günstig zu ersteigern.
Milchvieh in Tansania

Verselbstständigte Flüchtlingsfamilien hausen so zu 20 Personen auf ungenutzem Agrarland des Staates, das zwar verpachtet wurde, aber mangels Geld ungenutzt bleibt.

Uganda (1x):
Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion, insbesondere Bananen, Kaffee, Bienen, Sorghum, Grünlandnutzung

Schnell ist man in den Dörfern Ugandas von neugierigen, spielenden Kinder umringt, die stolz sind einem Mzungu (Fremder, Weißer, Ausländer) ihre gefangenen Kaulquappen vom Sumpfgebiet zeigen
Meine ERSTE Dorfversammlung mit Chia Bauern. War vorher etwas aufgeregt, verlief aber wie alle anderen durchaus erfolgreich. Und sie waren sehr dankbar, etwas Neues gehört zu haben.
Unterricht in einer Katholischen Primärschule in Uganda
Vortrag vor Dorfdelegierten, weil die Erträge und Einkommen aus der Landwirtschaft immer weniger werden
Ich, auch bei den Kaffeeanbauerntagung in Uganda mit einem Referat. Motto der Veranstaltung; Each coffee plants counts! Weil die schwindenden Kaffeeerträge die Einkommen und Hunger der Bevölkerung bedrohten.
Erläuterungen von mir für einen Bienenzüchter in Uganda. Die natürliche Rest-Vegetation über das ganze Jahr lang dort ist sehr blütenreich und damit ideal für die Honiggewinnung. Der Imker klagt, dass die Bienenstöcke dort immer wieder gestohlen werden und geschützt werden müssen. Honig wäre ein idealer Exportartikel, da in der EU (in Österreich über 60%) importiert werden muß.



Die Wanderheuschrecken findet man überall leicht und sind teils Kinderspielzeug. Wenn sie färbig und gepunktet werden, zeigt das die Wanderbereitschaft an.

Nährstoffmangel und Insektenfraß am geschwächten Mais können keine florierende Ernte bringen

Cassava = Maniok wird von einem Virus dort überall stark befallen, der die Erträge vernichtet. Die Viruseindämmung ist äußert schwierig.
Große ungenutzte Chance in der Bienenhaltung. Bedroht ist sie aber von Diebstählen, so wie bei uns neuerdings.
Besuch bei berühmten Bananenzüchter, die auch sehr gute Erträge erreichen.
Vortrag , Schulung und Weiterbildung am Land vor Bauern in einem ganz typischen Versammlungsraum in einem öffentlichen Dorfhaus in Ostafrika.
Rainer, mitbeleitender Fund-raising Experte von SES aus Deutschland in Tansania im Gespräch mit tansanischen Frauen, die Gemüse und Chia anbauen und ihr Land mit Bewässerung aus dem nahen Nil besser entwickeln wollen.
Chia farmer in Tansania in front of their harvested Chia field.
Maigeres erntereifes Chia Feld in Tansania
HUMER mit Übersetzer bei einem Vortrag im Freien von künftigen Chiaanbauern vor ihren Häusern

Die festlich gekleidete Dorfchefin präsentiert stolz ihre Paprikaente am Acker im Dorf Kyaka. Bei Verwendung virusfreier Sorte, guter Pflege, Düngung, Pflanzenschutz und Bewässerung aus dem ganz nah angrenzenden Nil wären aber 4 Ernten und das Mehrfache dieser Ernte möglich.
Informationsversammlung zur Animation von Anbau von Chia Bauern in einem schattigen Hein. Ich stelle mich vor (ist sehr wichtig!) und erläutere wie Chia besser kultiviert und mehr davon geerntet werden kann. Diese Menschen waren sehr aufmerksame Zuhörer.
Durch Nährstoffmangel geschwächter, chlorotischer Mais ist für Schädlinge ein bevorzugtes Fressen. Zerfressene Maisblätter in Uganda mindern dementsprechend den Maisertrag
Schädlingsfraß unterbindet die Assimilation und mindert entsprechend den Ernteertrag und die aufgewandete Mühe zur Pflege des Maises, der durchaus in der Lage ist sehr gute Erträge zu bringen. Die enorme Bedeutung eines fachmännischen Pflanzenschutzes für die Sicherung der menschlichen Ernährung kommt hier deutlich zum Ausdruck.
Spurenelementmangel bei Mais mindert den Maiswuchs und damit den Ertrag

Gestauchter Zwergwuchs durch Spurenelmentmangel bei Mais mit fehlender Kornausbildung
Beim Joggen auf Ugandas Dorfstrasse entdeckte ich dieses durchaus üppig wachsende Maisfeld mit reichem Maiskolbenansatz . dank intensiver Pflege durch den Bauern hier in Maska, Uganda. Andererseits schokieren mich Zeitungsberichte, dass ärmlche Bauern mangels Ernte ihre Kinder auf Viehmärkten um 10 € verkaufen, damit sie vielleicht irgendwie woanders durchkommen.

Die großen Maiskolbensind fast so lang wie mein Unterarm. Von einem Bauern, der es versteht Mais perfekt zu kultivieren.

Durch das öftere direkte mechanische Anhäufeln mit der Hacke, setzt das Bodenleben zusätzlich Nährstoffe frei, verhindert die Verunkrautung und stärkt den Maiswuchs dadurch enorm, wie man hier sieht.
Der stolze Maisbauer mit seiner Familie war gerade beim händischen Ausheben einer Lehmgrube für die Ziegelgewinnung für den Hausnau tätig, weshalb an ihm noch Lehmreste klebten, als ich ihn unangemeldet neben der Strasse antraf, als ich dort vorbei joggte.
Der Maisbauer strahlte, als er mir vorführte wie er den Mais so erfolgreich kultiviert.
Er war so begeistet von meinem Interesee an dem schönen Mais und brachte und zeigte mir sogar seinen granulierten Dünger den er verwendete.
Bauern, die auch Bohnen unter dem Mais anbauen fördern den Maisertrag, da die Stickstoff sammelnden Knöllchenbakterien der Bohne den Mais gut mit dem Hauptnährstoff Stickstoff versorgen und damit chemischer Stickstoffdünger eingespart werden kann.

Anderseits sah ich in Masaka, Uganda völlig vernachlässigte, ja verwilderte chlorotische Maisfelder, ohne jede Pflege, die auch keinen Maiskornertrag geben können.
Dort in der Nähe hantierten gleichzeitig ärmliche Jugendliche und leben offensichtlich vom Sammeln von Plastikflaschen von rauchenden Mülldeponien, wie man hinten sieht.  
Am 25, Juni 2019 berichtet das die Ugandische Zeitung DAILY MIRROR: Ich ich las schockiert, dass dort Bauern monatlich 100 bis 300 ihrer Kinder wegen Armut Hunger dort auf den Viehmärkten verkaufen
25, Juni 2019: Der Parlamentarier Joseph KOLIO berichtet dabei, dass Kinder um 40.000 Uganda Schilling = 10 € auf Viehmärkten durch Eltern Mittelsmänner verkauft werden. Später werden sie gezwungen als Haushaltsangestelte, sexuell Ausgebeutete, Viehhirten zu arbeten oder landen als Bettler auf den Strassen Ugandas um zu überleben.

Später Am 29.OKt 2019 sah ich im Fernsehen in Tansania, ITV Tanzania berichtete , dass Uganda 1,57 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt, um Straßenkinder zu entfernen, so der Text im TV.

Dass die Kinder wegen Armut und Hunger ausgesetzt wurden, war im Bericht nicht zu erkennen.

Die Bekämpfung von Armut und Hunger in Uganda, wegen schwindender Ernten, durch zunehmende Trocken heit, Klimawandel und damit zunehmenden Schädlingskamitäten geht aus den TV- Berichten nicht klar hervor, ist aber eine unverkennbare Tatsache.

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Der Schuldirektor in einem abgelegenden Dorf in Uganda bat mich als erster Weißer vor den Schüler zu sprechen, was sie in der Schule tun sollen um sich besser ernähren zu können.

Der Chairman der Agrar-Distriktbehörde bemängelte bei Eröffnung dieser Primary School die geladenen Eltern, dass sie, die Eltern die Kinder barfuß und hungrig in die Schule schicken. Erkannte er nicht, dass die Ernten durch Trockenheit und Schädlingsfraß immer spärlicher werden und der Erlös von den wichtigen Kaffeeexporten immer mehr sinkt?

Täuschung und Ertragsgeschädigung von Bauern mit Versprechungen billiger Wundermitteln bei Düngung und Pflanzenschutz

Offensichtlich chinesisches, nigerianisch vertriebenes Wunderprodukt beworben bei der Veranstaltung von Kaffeepflanzern in Uganda als Dünger, Wachstumsförderer und Pflanzenschutz gegen Krankheiten und Schädlinge. Man hat nicht das Gefühl, dass der Staat die eigene Landwirtschaft vor Pseudo–Betriebsmitteln wie Fake-Ware schützt, obwohl die Landwirtschaft immer weniger produziert. Man überlässt die ländliche Entwicklung vielfach gemeinnützigen, ich meine eher selbstnützigen NGOs oder Interessensvertretern wie Kaffeebauernorganisationen. Weil der Staat keine erkennbare agrarwirtschaftsfördernde Initiativen setzt, werden NGOs immer wichtigere Versorger im ländlichen Gebieten, wo über 90% von der Landwirtschaft leben.
Was das die Produktaussage laut Webseite wirklich enthält sind Binsenweisheiten über Pflanzennährstoffe, aber keine Garantie dass das Produkt ihre Wirkungen auch entfaltet und einen sicheren economic return den anwendenen Bauern bringen: Es sind minimale Mengen von Makronährstoffen, die den Hauptnährstoffbedarf (NPK,Ca,S) mengenmäßig nie abdecken können. Die Mikronährstoffe mögen bei Spurenelementmangel ok sein. Aber hier orientieren sie sich aber weder nach der Art der Bedarfs eines spezifischen Elementmangels, noch ist die Menge bei dieser Dosierung zielgerichtet, noch Boden-pH abhängig und auch mengenmäßig nicht kalkulierbar. Die Zugabe von Aminosäuren (Stickstoffverbindungen) als Ersatz von Stickstoffdünger sind hier möglichwerweise nur ganz gewöhnliche Pflanzenextrakte wie beispielsweise aus Soja. Sie haben in diesen minimalen N-Mengen keinen nutritiv quantifizierbaren Nährstoffwert im Sinne herkömmlicher N-Dünger. Aminosäuren könnten ebenso durch sorgsame Einarbeitung und Rezyklierung der organischer Rückstände von Ernteresten oder aktiver pflanzlicher Bodenbegrünungen und vor allem durch Kompostbereitung jeder Art in viel größerem Umfang zum Humusaufbau sowie durch schonende Feldarbeit und gute Bodengare mit Krümelbildung leicht selbst jährlich zur Bodenverbesserung und Ertragsverbesserung hergestellt werden. Kompost wird aber hier sogar negativ hingestellt, und das beworbene Produkt aber einseitig positiv. Wer all die versprochenen Wirkungen tatsächlich wissen will, muss daher selber die Produktwirkung mittels ast- und Exaktversuchen in Vergleichstests verifizieren. Ich jedenfalls und auch andere inzwischen befragte Experten kennen kein wissenschaftliches Lehrbuch bzw Fachpublikation wo die Düngung von Aminosäuren als neues STATE OF THE ART, der herkömmlichen Düngung evident gleich oder gar überlegen wäre. Das Odium und der Zauber dieser Produkte liegt mehr in den Versprechungen ihrer Progandeure, die sogar an armen Bauern mitverdienen wollen, sind vor allem quasi Heilsversprechungen durch Überredung zeigt meine jahrzehntelange Erfahrung bei solchen Produkten. Diese Art von Produkte habe sich auch in der erfolgreiche landwirtschaftlichen wirtschaftenden Volkswirtschaften nicht durchgesetzt, was die vermeintlichen Versprechungen disqualifiziert, erklärte mir ein weiterer Experte in einer weltweiten Fragenrunde.

Klare Ausweisung eines primär chinesisch beschriebenen und in Uganda stark beworbenen Wundermittels als billiges Surrogat und Ersatz für Dünger und Pflanzenschutz: Es soll angeblich gleichzeitig Wachstumsförderer, Qualitätsverbesserer, Keimungsbeschleuniger, Schutz vor Krankheiten und Schadinsekten bieten, was mir ziemlich realitätsfremd erscheint und mehr einer Täuschung oder Fake-Ware nahe kommt. Fachlich kann ein Mix von paar Gramm diverser Nährstoffe die bekannte und zuverlässliche und sichere Wirkung klassischer Hauptnährstoffen und Spuerenlemente von klassischen Düngern nicht ersetzen.

Diese im obigen Bild extrem gute Versuchswirkung dieses Wundermittels für ein extrem gutes Pflanzenwachstum geworben wird, wird nach all meiner Erfahrung in der Praxis nie erreicht werden. Vielmehr erscheint es eine verführerische Täuschung zu sein zur Kaufanimation leicht beeinflußbarer Käufer. Noch nie habe ich von tausenden gesehen Versuchen mit derartigen Mikromengen derart enorme Pflanzenreaktionen gesehen. Würde es derartige gewaltige Pflanzenreaktionen geben, würden solche Mittel längst in der westlichen Welt die herkömmlichen Betriebsmittel ersetzt haben und in Lehrbücher verankert sein.

In Uganda, wo die Wirtschaft etwas dynamischer ist und mehr floriert, leidet die Volkswirtschaft an zahlreichen Fake-Produkten. So gibt es dortin der Landwirtschaft gefakte Dünger, Pflanzenschutzmittel, Saatgut und sogar falsche Pfarrer die sich gierig Land aneignen, wurde mir dort 2019 von Bauern in den Dörfern geklagt.

RESÜMEE: Bei all diesen Beratungstätigkeiten habe ich auch einen unschätzbar wertvollen Schatz an Erfahrungen gewonnen, denn ich gerne bei Bedarf an Bauern oder Institutionen weiter gebe.

Sind Sie als Bauer als praktischer Agrarexperte nun vielleicht sogar selber daran interessiert ihr Wissen als Experte weiterzugeben oder als Interessent dieses Fachwissen zu nutzen? 

Dann melden Sie sich bei https://www.ses-bonn.de


Meine Fragen an Sie:

Schreiben Sie mir dazu Ihre Anliegen hier unten in das Kommentar Feld, oder eine EMAIL an johann.humer@gmail.com oder in WHATSAPP an +43 664 8244458.

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