Kochsalz ist giftiger als Glyphosphat. Warum wird es nicht verboten?

Bei viele NGOs und EU-Regierungen scheint eine Glyphosat Hetzjagd mit Verfolgungswahn ausgebrochen zu sein. Dabei ist Glyphosat um rund ein Drittel für den Menschen weit weniger aktut „giftig“ als Kochsalz. Das kann nur passieren , weil Politik  den NGOs ohne nachzulesen , NGOs quasi blind trauen und es  glauben.  Wissenschaftliche Fakten scheinen sie nicht zu lesen, die heutzutage jedes Kind bei Wikipedia nachlesen kann. Die letale Dosis (LD50) liegt bei Kochsalz wesentlich höher als bei Glyphosat.

Was aber stimmt?

Das ist einer sehr gute und berechtigte Nachfrage — denn dieser Vergleich wird häufig verkürzt oder sogar irreführend verwendet.
Schauen wir uns das Schritt für Schritt wissenschaftlich an 👇


🧪 1. Was bedeutet LD₅₀ überhaupt?

Die LD₅₀ (Letale Dosis 50 %) gibt an, welche Menge einer Substanz pro Kilogramm Körpergewicht nötig ist, um bei 50 % der Versuchstiere den Tod herbeizuführen (meist oral bei Ratten).
Je höher die LD₅₀, desto weniger akut giftig ist die Substanz.


⚖️ 2. Vergleich Kochsalz vs. Glyphosat (oral, Ratte)

Stoff LD₅₀ oral (mg/kg KG) Quelle
Kochsalz (NaCl) ca. 3 000 mg/kg NIH PubChem
Glyphosat (reine Substanz) ca. 5 000 mg/kg EFSA 2015, WHO 2016

👉 Damit ist Glyphosat tatsächlich weniger akut toxisch als Kochsalz (also man müsste mehr davon aufnehmen, um den gleichen letalen Effekt zu erzielen).


⚠️ 3. Aber: LD₅₀ ist nur ein Aspekt von Toxikologie

Dieser Vergleich sagt nur etwas über akute Vergiftung, also wenn man die Stoffe isst oder trinkt nicht über:

  • chronische Langzeitwirkungen (z. B. Krebsrisiko, endokrine Effekte, Mikrobiom),
  • Umweltwirkungen (z. B. Bodenbiologie, Wasserorganismen),
  • Formulierungszusätze (viele Glyphosat-Produkte enthalten Tenside, die giftiger sind als der Wirkstoff selbst).

🧬 4. Konsens der Fachgremien

  • EFSA, ECHA, BfR (EU) und EPA (USA) kommen aktuell überein:
    Glyphosat ist nicht krebserregend, nicht mutagen und nicht reproduktionstoxisch bei sachgemäßer Anwendung.
  • IARC (WHO-Teilagentur) stufte Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend (Gruppe 2A)“ ein — aber diese Einschätzung bezog sich auf Gefährdung, nicht Risiko (d. h. auf die Möglichkeit, nicht auf die reale Exposition).

🧭 5. Fazit

  • Faktisch richtig: Glyphosat hat eine höhere LD₅₀ (ist also weniger akut giftig) als Kochsalz.
  • ⚠️ Aber: Diese Zahl allein beweist nicht, dass Glyphosat „harmlos“ ist.
  • 💬 Bias entsteht, wenn man nur diesen Wert herausgreift und daraus eine politische oder moralische Generalwertung ableitet, ohne die differenzierte Risikobewertung zu berücksichtigen.

Und hier eine übersichtliche Vergleichstabelle zur akuten oralen Toxizität (LD₅₀, Ratte), bekannter und geläufiger  Substanzen wie sie Menschen trotzdem zu sich nehmen und  ihre toxikologisch Bewertungen :


⚗️ Vergleich der akuten Giftigkeit (LD₅₀ oral, mg/kg Körpergewicht)

Stoff LD₅₀ (oral, Ratte) Einstufung (akute Toxizität) Bemerkung
Glyphosat (reiner Wirkstoff) ≈ 5 000 mg/kg sehr gering Formulierungen teils giftiger durch Tenside
Kochsalz (NaCl) ≈ 3 000 mg/kg gering bei Kindern & Tieren früher toxisch
Koffein ≈ 190 mg/kg mäßig LD₅₀ entspricht etwa 100 Tassen Kaffee
Aspirin (Acetylsalicylsäure) ≈ 1 000 mg/kg mäßig Magenreizend, dosisabhängig
Ethanol (Alkohol) ≈ 7 000 mg/kg sehr gering chronisch schädlich trotz hoher LD₅₀
Natriumfluorid ≈ 52 mg/kg hoch früher in Zahnpasta, heute reguliert
Nikotin ≈ 50 mg/kg sehr hoch akute Atemlähmung möglich
Vitamin D₃ (hochdosiert) ≈ 10 mg/kg extrem hoch chronische Hyperkalzämie möglich

🧭 Interpretation:

  • Je höher der LD₅₀-Wert, desto geringer die akute Giftigkeit.
  • Glyphosat liegt im Bereich von Zucker oder Kochsalz, also nicht akut gefährlich.
  • Dennoch kann man aus LD₅₀ allein keine Aussagen über Langzeitfolgen oder Umweltwirkungen ableiten.
    (Beispiel: Ethanol hat eine hohe LD₅₀, ist aber chronisch stark leberschädigend.)

    PS: Der Beitrag ist noch nicht ganz fertig.

    Jedenfalls sehr schädlich ist GLYPHOSAT für Wasserorganismen.

  • Trotzdem berichtete mir ein erfolgreicher und studierter Bauer in Pakistan 2025 vor Ort dort  am Hof, dass er Glyphosat zum Beregnungswasser in die dort offenen  Wasserkänale auf seinen Feldern dazumischt – samt dem häuslichen  Waschmaschinen-Wasser!

Pakistan 2025: Raum mit Tiefbohrbrunnen und Waschmaschine

  •  Das macht er, um die offenen Känale gegen Verschlammung und Verunkrautung zfrei zu halten was auch sichtbar war.  Damit er mischt er Glyphosat seinem Beregnungswasser aus seinem Brunnen zu. So hält er seine Kanäle gegen Pflanzenbewuchs sauber,  was man auch deutlich sah.

 

Pakistan 2025: offener  Wasserkanal der vom Brunnen wegführt und Glyphosat bei gegen wird, damit er rein, ohne Pflanzenbewuchs bleibt

 

.


Stoffe bzw. Expositionen, die genau in derselben Kategorie wie Glyphosat stehen:

  • Rotes Fleisch (gegrilltes oder stark angebratenes Steak) : regelmäßiger Verzehr von Rind-, Schweine- oder Lammfleisch kann das Risiko für Darmkrebs leicht erhöhen, vor allem durch Häm-Eisen und Nitrosamine beim Braten.
  • Sehr heiße Getränke (> 65 °C): dauerhafte Schleimhautreizung im Rachen- und Speiseröhrenbereich kann zu Gewebeschäden und Krebs führen.
  • Haushaltsverbrennung von Holz oder Biomasse: Einatmen von Rauchpartikeln und polyzyklischen Aromaten in geschlossenen Räumen erhöht Lungen- und Atemwegsrisiken.
  • Berufliche Exposition bei Dachdeckerarbeiten (oxidiertes Bitumen): heiße Bitumendämpfe können krebserregende Kohlenwasserstoffe freisetzen.
  • Nicht-arsenische Insektizide bei Spritzarbeiten: bei häufiger Exposition besteht ein mögliches Risiko für Lymphome oder Leukämien.
  • Nitrate / Nitrite bei endogener Nitrosierung: unter sauren Magenbedingungen können daraus krebserregende Nitrosamine entstehen, besonders bei Pökelwaren.
  • Acrylamid: entsteht beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel (Pommes, Toast, Kaffee) und kann DNA-Schäden verursachen.
  • Acrolein: Reizgas aus Tabakrauch und Verbrennungsprozessen, wirkt zellschädigend auf Atemwegsschleimhäute.
  • Friseure und Barbiere: langjährige Exposition gegenüber Haarfärbe- und Dauerwellenchemikalien kann Blasen- und Lymphkrebsrisiken erhöhen.
  • Erdölraffination (Beruf): Arbeiter in Raffinerien sind Aromaten und Dämpfen ausgesetzt, die mutagene und karzinogene Stoffe enthalten.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close