WAHNSINN: Unbrauchbares BIO Getreide landet als Biogas oder Sprit

Von einer Deutschlandreise zurückgekehrte nö Bauern erfahre ich soeben das:

In Deutschland wird hier durch den extremen Höhenflug der GRÜNEN, welche die Bio Landwirtschaft bis auf 50 % pushen wollen und und noch mehr fördern wollen, dass nun massenhaft anfallende Biogetreide zu einer immer mehr unbrauchbaren Lebensmittel und Massenware verkommt, die inzwischen als Lebensmittel unverkäuflich ist.

Jetzt ist es soweit, dass diese Massenware nur mehr als Abfall für Biogasanlagen verwertbar ist. Soweit ist es also gekommen, dass Bio nur mehr als Überschuss Produkt verwertet und entsorgt werden muss.

Auch In Österreich passiert ähnliches.

Ein anderer Bauer im Tullnerfeld erzählte mir jüngst im August 2019, dass auch in Österreich durch die vielen Teilnehmer von Bio Förderungen soviel Bio Getreide produziert wird, dass es am Lebensmittelmarkt gar nicht mehr verwertbar ist. Es gibt eben zu wenig Käufer die Bio Ware wirklich kaufen.

Dieses Getreide muss in Lagern zwischengespeichert werden, was die Kosten weiter erhöht.

Aber was macht man nachher damit? Angeblich wird demnach jetzt auch österreichisches Bio Getreide in Pischelsdorf zu Biosprit verspritet .

Weil aber das Biogetreide ohne Pflanzenschutz durch Pilze viel stärker verseucht ist und durch Mykotoxine viel stärker belastet ist, muss es behandelt werden.

Um das besonders eiweisshältige Nebenprodukt von der Biospriterzeugung aus dem BIOLANDBAU vermarktbar zu machen, muss es zusätzlich mit umständlichen mycotoxinbinden Zusätzen behandelt werden um es verkehrsfähig zu machen. Das müssen dann wohl alle zahlen, wenn es keine BIOLINIE für BIOEIWEISSFUTTER gibt.

Und das alles, weil die Agrarpolitik so begeistert und gern öffentliches Geld in die Bio Produktion buttert und und sich damit quasi für die höchste EU-BIOLANDBAURATE als besondere Nachhaltigkeit selbst lobt. Es kann aber auch so sein, dass die Bauern darin das am leichtesten lukrierbare Fördergeld ohne Ablieferverpflichtung einer brauchbaren Ernte gibt. Dabei können sie mit diesen wenigsten halbsicheren Geld bis zur Pension überleben, werden sich manche denken.

Weil von den 20% Biolandbau ja nur 8% der Bioproduktion im Regal landen, dürften um die Hälfte des Ertrages durch Mindererträge und Verderb durch mangelnden Pflanzenschutz / Verunkrautung verloren gehen.

Mit dem dauernden Betonung des Biolandbaues, hat aber die Agrarpolitik bei den öffentlichen Auftritten , scheinbar schon ganz vergessen, dass es auch 80% oder 4 Mal mehr ganz normale Bauern gibt, die nicht Bio sind.

Hier bestätigt sich wiederum die scharfe und schwer zu verdauende Erfahrung, dass eine extreme und viel zu lange unkritische Förderung von einer Seite bzw Sache, ein höchst zweischneidiges Schwert ist!

Jede lange, extreme und landesweit flächenhafte Förderung ist daher kritisch zu bewerten und sofort immer auch zu evaluieren, ob nicht schädliche kollateral Effekte damit entstehen und auf andere Seite wiederum sogar Schäden verursachen können!

Derart schädliche kollaterale Effekte sieht man ja nun auch immer mehr im österreichischen Extensivgrünland, wo Engerlingen auf tausenden Hektaren die kaum mehr gedüngten Wiesen völlig zerstören. Auch der geförderte Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutz läßt immer mehr Giftpflanzen aufkommen, die das Futter entwerten bis vergiften. Und im Ackerbau können sich mit den geförderten Begrünungen fremdartige Unkräuter wie Samtpappel verbreiten und mit Stillegungen Mäuse so extrem stark vermehren, dass Getreidefelder kahlgefressen werden. Anschließend wandern die Massen an Mäuse in andere Kulturen wie begrünten Weingärten, wo sie optimale Dauerunterschlupf finden und die Weinbeeren anfressen oder abbeißen. Ebenso werden von Mäusen Obstbäume geschält, Kürbisse auf Felder leergefressen, Luzerne und Zwischenfrüchtfelder wie Buchweizen entlang von Begrünungen oder begrünten Weingärten vollständig vernichtet.

Man sieht also, dass die rasche überdimensionale Entwicklung des Bio Marktes von zu unverwertbarer Qualitätsware zu einer Abfallverwertung vorkommt. Und das gestürzt mit öffentlichen Geldern!

Was denken sich dabei die zuständigen Stellen, die Bürger die das Geld dafür aufbringen und die Experten, die einen die den Biomarkt noch viel mehr fördern wollen und die einen die gegen die Bio Landwirtschaft eingestellt sind, wegen der hohen Dauer Förderungen und die Industriebetriebe, die die Bioabfälle nun verwerten müssen oder oder vielleicht sogar dankbar dafür sind?

Was denkt ihr darüber?

PS: Der Beitrag erfolgte auf Mitteilung von mir vertrauten Personen mit denen schon länger kooperiere

3 Kommentare zu „WAHNSINN: Unbrauchbares BIO Getreide landet als Biogas oder Sprit

  1. Warum fresst Ihr Eure Spritzmittel nicht einfach selber anstatt ALLE Lebewesen damit zu gefährden und zu töten? „Bio“ ist keine „Modeerscheinung“ oder „Weltneuheit“ sondern die natürliche Art, Lebensmittel zu erzeugen und Jahrtausende alt! Industrielle Landwirtschaft mit ihren verheerenden Auswirkungen auf alles Leben wird noch staatlich gefördert, nur um als Überproduktion vernichtet zu werden – inklusiv der Tiere aus der Massentierhaltung! Konventionelle Landwirtschaft IST biologische, ökologische oder natürliche Landwirtschaft, doch wird dieser Begriff der „konventionellen (= traditionellen) Landwirtschaft irreführender Weise für die industrielle Landwirtschaft missbraucht! Nur: Tradition hat die staatlich subventionierte Vernichtung von Leben und Lebensmitteln erst seit der Einführung der chemisch-synthetischen Dünger und Spritzmittel – hiermit lassen sich eben Milliarden verdienen und an „bio“ verdient nur die Natur!
    Wenn überschüssige Lebensmittel als Tierfutter oder Rohstoff für „Biogas / -sprit“ enden, so sind sie dennoch sinnvoller genutzt, als industriell erzeugter tot gespritzter Mais, der Flächen zur Lebensmittelproduktion verschwendet…

    Gefällt 1 Person

    1. Ein an Polemik durch nicht vorhandendes Fachwissen kaum zu überbietender Kommentar eines gut genährten Lesers, der scheinbar der Meinung ist, komplexe Räume mit eindimensionalen, grünwoken Erfassungs- und Gedankenvermögen erklären zu können. Von nichts ne Ahnung, aber meinen, das Maul bis Anschlag aufreissen zu dürfen.

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      1. Antwort auf:
        Tom Belum
        vor 3 Stunden, 20.8.2022

        und
        Helmut Meyer
        2. Apr. 2021

        Als Antwort auf:Warum fresst Ihr Eure Spritzmittel nicht einfach selber anstatt ALLE Lebewesen damit zu gefährden und zu töten? „Bio“ ist keine „Modeerscheinung“ oder „Weltneuheit“ sondern die natürliche Art, Lebensmittel zu erzeugen und Jahrtausende alt! Industrielle Landwirtschaft mit ihren verheerenden Auswirkungen auf alles Leben wird noch staatlich gefördert, nur um als Überproduktion vernichtet zu werden – inklusiv der Tiere aus der Massentierhaltung! Konventionelle Landwirtschaft IST biologische, ökologische oder natürliche Landwirtschaft, doch wird dieser Begriff der „konventionellen (= traditionellen) Landwirtschaft irreführender Weise für die industrielle Landwirtschaft missbraucht! Nur: Tradition hat die staatlich subventionierte Vernichtung von Leben und Lebensmitteln erst seit der Einführung der chemisch-synthetischen Dünger und Spritzmittel – hiermit lassen sich eben Milliarden verdienen und an „bio“ verdient nur die Natur! Wenn überschüssige Lebensmittel als Tierfutter oder Rohstoff für „Biogas / -sprit“ enden, so sind sie dennoch sinnvoller genutzt, als industriell erzeugter tot gespritzter Mais, der Flächen zur Lebensmittelproduktion verschwendet…
        Tom Belum:
        Ein an Polemik durch nicht vorhandendes Fachwissen kaum zu überbietender Kommentar eines gut genährten Lesers, der scheinbar der Meinung ist, komplexe Räume mit eindimensionalen, grünwoken Erfassungs- und Gedankenvermögen erklären zu können. Von nichts ne Ahnung, aber meinen, das Maul bis Anschlag aufreissen zu dürfen.

        Wo u mit was wird Mais tot gespritzt? Wo sind die Beweise? Oder ist es nur blinde Wasserschlägerei?

        Ich der mich intensivst mit Mais beschäftigt habe, weiß es ganz sicher:
        Mais ist im Gegenteil vielmehr die am wenigsten gespritzte Nutzpflanze, die breiteste Anwendung zur Wohlfahrt im heutigen Alltag, Wohn- u Essbreiche findet.

        Mais ist aber die am meiste gehaßte Kultur, weil Kritiker dazu gar wenig wissen, weil sie vielmehr leeres Gewäsch gerne weiter verbreiten.

        Wein, Erdäpfel oder Apfel werden viel mehr geschätzt, trotzdem werden sie sogar mehr als 10 Mal im Jahr gespritzt werden u keiner merkt, spürt u meckert da so viel herum. Biowein sogar 14x, wie ich eben erfuht

        Vielmehr ist fast alles, was man kauft heute industriell herstellt, und auch Manufakturen arbeiten nach dem industriellen Prinzip.

        Gibt es heute wirklich noch bedeutende Leute einschließlich Biobauern, die mit ihrer Hände Arbeit u Verdienst, die keinerlei Lebensmittel und Nutzgüter von der Industrie kaufen u noch ohne damit Leben können?

        Diese Ansichten wie von Helmut Meyer passen eher in Wunschbilder ins vorindustrielle Zeitalter und ziemlicher Negation der heutigen Weltrealität. Wie würde er wohle heute die Welt ernähren?

        Trotzdem meine ich nicht, dass die heute Welt u Landwirtschaft bei weitem nicht das wahre Heil ist.

        Aber es ist eine Realität, bei der die meisten selber beigetragen haben, dass es so gekommen ist.
        Doch kein Besserwisser hat bislang den Trend unserer Kulturpflanzenproduktion umgekehrt.

        Und die 26% Biolandwirtschaft in Österreich mit 25000 Biobauern brauchen jährlich 300 Millionen Euro, dass sie als Biobauern überleben können.

        Bio-Förderungen ist sogar sozial ungerecht. Das erklärte mir jüngst in Wieselburg der bekannte Agrarforscher Dr. Sinabell vom WIFO bei der ÖKL Tagung. Bio-Förderungen befriedigen eigentlich nur das Luxus-Bedürfnis gehobener Schichten und das sogar noch mit besonderer staatlicher Förderung! Kann man das so einfach leicht wegwischen u entkräften?

        Sogar jüngste, berühmte Versuche im ganzen Land Pflanzenschutz u Dünger zu verbieten und auf Biolanbau zu setzen wie in Sri Lanka sind bislang kläglich gescheitert. Vielmehr führten sie zu einer katastrophalen Hungersnot.

        Trotzdem halte ich Bio nicht verkehrt, sondern einen Ansatz mit weniger Mitteleinsatz auch Ziele zu erreichen. Bei uns leben 84 Einwohner je km2, in Bombay sogar 2 Millionen je km2.

        Selbst mit reiner naturnahen Naturproduktion können auch Indianer bloß einen Menschen je km2 ernähren.

        Ich bin überzeugt nur die heute Landwirtschaft ist so wie sie ist, am ehesten halbwegs die Welt ernähren kann.

        J HUMER, 20.8.2022

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